Ein Schluck Heimat: Die Tradition des offenen Weins
Das Besondere am offenen Wein ("Vino Sfuso") ist seine herrlich unkomplizierte Art: Er ist dafür gedacht, innerhalb weniger Monate genossen zu werden, verlangt keine jahrelange Reifung und behält seine lebendigen Aromen ganz ohne Naturkorken. Fuhr man früher noch mit Korbflaschen, Glasballons oder Krügen direkt zum Winzer auf den Hof, bringt die Bag-in-Box Weinmacher und Weingenießer heute zeitgemäß zusammen: mit verlässlicher Frische für jeden Schluck.
Für die meisten von uns ist offener Wein im Herzen rot. Im Piemont greift man zu Barbera oder Dolcetto, Rebsorten, aus denen schon immer zugänglichere Alltagsweine gekeltert wurden als aus dem ehrwürdigen Nebbiolo. Wer offenen Wein online aus dem Piemont sucht, hat die Qual der Wahl, denn die Tradition sitzt tief, gerade in bodenständigen Ecken wie dem Monferrato. Für die Toskaner ist es Sangiovese, rustikaler Chianti im Bastkorb, kernige Substanz und belebende Frische. Weiter südlich entlang des Stiefels wartet Montepulciano, vor allem in den Abruzzen und den Marken, bekannt für runde Tannine und beerige Frucht. Seine nobelste Eigenschaft: ehrliche, bodenständige Gerichte unaufgeregt zu begleiten, in der Mittagspause bekömmlich zu erfrischen und beim Wiedersehen mit guten Freunden für unbeschwerte Geselligkeit zu sorgen.
Offener Wein hat Charakter: Was Kritiker darüber denken
Der einfache Tischwein von nebenan stand in den letzten Jahren im Mittelpunkt vieler Debatten unter Weinkritikern und Sommeliers. Fabio Pracchia bezeichnet ihn auf seinem unabhängigen Blog Ripeness is All als "zentrales Element der italienischen Weinkultur, eine wahrhaft anthropologische Verbindung zwischen noblem Trinkgenuss und unserem bäuerlichen Erbe." Sandro Sangiorgi, Gründer des Projekts Porthos, einer echten Referenz für Fans naturnaher Weine, beschreibt ihn in 'L'invenzione della gioia' als "einen freudvollen, einladenden Begleiter zum Essen, nahbar und vollkommen unkompliziert." Er merkt schmunzelnd an: "Erst in den letzten Jahren wurde der Trinker von offenem Wein im kollektiven Gedächtnis zum knausrigen Dummkopf degradiert" und nimmt damit all jene auf den Arm, die Qualität allein an der Glasflasche festmachen.
Warum Bag-in-Box die beste Wahl für offenen Wein ist
Die Bag-in-Box ist weit mehr als nur die praktischste Verpackung für jeden Tag. Sie bringt die traditionelle Kultur der Korbflasche stilsicher in die Gegenwart: Dank des luftdichten Vakuumbeutels bleibt der Wein bis zu 6 Wochen nach dem ersten Zapfen frisch, spart beim Transport bis zu 80% CO₂ im Vergleich zu schwerem Glas ein und lässt sich restlos recyceln. Drei Liter entsprechen vier Flaschen Wein, allerdings zu einem deutlich günstigeren Preis pro Glas. Handwerklich erzeugter Naturwein für daheim, ganz entspannt mit einem Klick.